Baureihe CODIP

Stufenlos regelbare, druckluftbetriebene, trockenselbstansaugende, trockenlaufunempfindliche und feststoffsichere*1 Zylindermembranpumpe, medienberührte Teile komplett aus PTFE gefertigt.

Förderleistung
max. 350 l/min
Förderdruck
max. 10 bar
Materialien
PTFE, FKM, EPDM, Neoprene, Hypalon
Temperatur
max. 180 °C
Antrieb
Druckluft
Baureihe CODIP – Ansicht 1
  • Baureihe CODIP – Ansicht 2

Beschreibung

Druckluftbetriebene Zylindermembranpumpen

Die CODIP- Druckluftbetriebene Zylindermembranpumpe ist eine oszillierende Verdrängerpumpe, bei dem das Medium in einem zweifachen Zylindermantel für optimale Sicherheit untergebracht ist. Das Fördermedium ist von einer ummantelten Innertflüssigkeit umgeben. Dies führt zu einer sanften Förderung und Verteilung der Kräfte über den gesamten Zylindermantel und damit zu optimalen Standzeiten auch unter schwierigen Einsatzbedingungen. Der Betrieb der Pumpe mit Stickstoff, als Antriebsmedium ist grundsätzlich möglich. Dies erfordert eine vollständig geschlossene und isolierte Umgebung mit ausreichender Belüftung am Aufstellungsort der Pumpe.
CODIP- Zylindermembranpumpen wurden entwickelt, zur Bewältigung schwieriger Förderaufgaben, mit aggressiven abrasiven und explosiven Chemikalien. Viskositäten bis 25.000 mPas, maximalen Medientemperaturen bis zu 180 °C, maximale Förderdrücke bis zu 10 bar (150 psi) ermöglichen ein weites Feld von Anwendungsgebieten, bei der eine sichere Förderung von umweltgefährdenden, toxischen und gesundheitsgefährdenden Flüssigkeiten unter maximalen Sicherheitsbedingungen gewährleistet wird.

*1 Unterschiedliche Einsatzgrenzen bei unterschiedlichen Baureihen erfragen

Funktionsbeschreibung

Ein automatisches Luftsteuerventil (F) überträgt den Druck der Antriebsluft auf die Antriebsmembrane (D). Die Antriebsmembrane (D) verdrängt die Innertflüssigkeit (E) welche die Zylindermembran (B) kontrahiert und dabei das saugseitige Kugelventil (C) schließt. Gleichzeitig öffnet das druckseitige Kugelventil (C) und Medium wird in die Druckleitung gefördert. Im Ansaugzyklus geht die Antriebsmembrane (D) selbsttätig in Ihre Ausgangsposition zurück, ein Unterdruck entsteht, die Zylindermembrane (B) entspannt sich. Das druckseitige Kugelventil (C) schließt, das saugseitige Kugelventil (C) öffnet, Fördermedium strömt in den Zylinder.

Technische Daten

Baureihe
CODIP
DNS/D
[Zoll BSP]
Qmax
[m3/h]
ΔPmin
[bar]
ΔPmax
[bar]
Luftverbrauch
max [m3/min]
Material
RP 201″1,32 100,21nicht-metallisch
RP 602″5,88 100,65nicht-metallisch
RP 60 DX2″10,68 101,28nicht-metallisch
RP 1503″10,8 101,62nicht-metallisch
RP 150 DX3″21 103,2nicht-metallisch
Förderdruck:max. 10 bar
Systemdruck:max. 10 bar
Temperatur:-20°C bis 180°C
Feststoffe:7 mm, 50% vol.

Anwendungen

  • Entsorgung unbekannter / undefinierbarer Chemikalien
  • Probenahmen
  • Viskose, abrassive, korrosive Flüssigkeiten
  • Umwelt- und Gesundheitsgefährdende Flüssigkeiten
  • Säuren, Laugen, Lösungsmittel, Flüssiggase
  • Ultrareine Medien in der Pharmazie

Weitere Unterlagen

Technische Daten der Standardausführung

Anschlüsse

Anschlüsse
Flansch nach DIN EN 1092-1

Medienberührte Werkstoffe

Medienberührte Werkstoffe
Zylindermembran PTFE, FKM, EPDM, Neoprene, Hypalon
Ventilkugeln, Sitze PTFE, FKM, EPDM, Neoprene, Hypalon

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